Umotopia Blog

Blogging über Kunst und anderes

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Umo

Ach du große Lust!

Hallo Sie!

Schon wieder spüre ich tiefe, innerliche Unzufriedenheit. Kennen Sie das auch? Sie setzen sich vor ein 180 Gramm großes Joghurt, es lächelt Sie an und Sie freuen sich schon so wahnsinnig auf das Löffeln!

Es gibt immerhin schon so viele Sorten Joghurts auf dieser Welt, um genau Ihre Geschmacksrichtung zufrieden zu stellen (oder auch meine ... aber wir waren ja bei Ihnen).

Und dann öffnen Sie den Deckel. Ihre Augen werden größer, den Löffel umklammern Sie fest und stürzen sich auf das Joghurt.

Ääh. Stopp. Keine Stürze auf ein Joghurt. Bedenken Sie (sofern Sie Diät halten noch intensiver):

Es sind bloß 180 Gramm. Gut, wir schütteln uns kurz einmal durch und lockern den Griff des Löffels. Wir entspannen uns. Genau! Nun sehen wir das Joghurt nicht so mit großen Augen an, denn 180 Gramm sind schneller verschwunden, als uns lieb ist.

Und durchaus. Nach zwei bis dreimal löffeln ist es futsch! Weg! Wieso eigentlich? Dann starrt man in den leeren Becher und möchte neues Joghurt, aber eines reicht doch vollkommen. Der Mensch ist natürlich in seiner Not sehr phantasievoll und hat einige Ideen, wie beispielsweise den Zeigefinger oder die Zunge. Ob dies nun unhöflich erscheint oder nicht, diese Körperteile sind ja immerhin manches Mal ein gutes Werkzeug.

Lustvoll möchte ich auch noch hinweisen, dass ich für Sie einen Platz reserviert habe, wenn Sie bei mir auf Umotopia bleiben möchten. Da dürfen Sie mir die Ehre erweisen und sich bei der Community kostenlos registrieren. Wie immer Sie das auch gerne möchten :o).

Jedenfalls möchte ich auch mit voller Lust und Freude betonen, dass es mich sehr freut, dass Sie mich so oft lesen. Es zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht - ja, die Umo lächelt Ihnen gerade zu - und ich bin überrascht, dass ich für Sie ein so interessanter Mensch bin.

Lüben Gruß

Umo

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Umo

Pyramide

"Zuerst bin ich für meine Freunde, meine Familie da, dann für mich selbst", höre ich des Öfteren. Hmm ... da fällt mir der Bau der Pyramide ein ... :

Stellen Sie sich vor, Sie bauen mit ihren Lieben eine Pyramide, wählen den Platz ganz oben an der Spitze, die Lieben platziereh Sie einfach Steine darunter. Jeder hat seinen Platz. Zuerst die Familie, Verwandte, Freunde, ... immer mehr ... je nach dem ... Sie eben belieben.

Dadurch Sie oben verweilen, haben Sie einen guten Überblick, was geschieht, ob Sie jemand braucht oder nicht. Manchmal scheint die Sonne ganz streng auf Sie, also so einfach ist es wohl nicht, an der Spitze zu sitzen. Oder Sturm kommt auf, der Ihnen Probleme bereitet, aber im Großen und Ganzen sehr harmonisch.

Jetzt stellen Sie sich vor, zuerst kommen alle anderen. Dann Sie selbst. Also fungieren wir die Pyramide nun zu einem Trichter um. Die Breite unten wird enger, die Spitze oben wird breiter. Nun teilen wir erneut ein. Um andere zu tragen, stellen wir uns jetzt vor, wir halten den riesen großen Trichter fest. NIcht einmal in der Hand, sondern wir umklammern ihn, dass nichts passiert. Eine Aufteilung des Umfelds ist hierbei kunterbunt ... Menschen, die uns lieb sind, purzeln ja regelrecht in den Trichter hinein. Wie fühlen Sie sich? An der Spitze des Trichters?

Stellen Sie sich nun einfach wieder die Pyramide vor ...

(Umo)

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Umo

Der Kreis

Werte Damen, werte Herren!

Nun habe ich eine Bitte an Sie .... machen Sie wie folgt:

Zeichnen Sie einen riesengroßen Kreis auf einen großen Bogen Papier, immer kleiner werdend und dann stellen Sie sich auf einem der äußeren Punkte hin. Beginnen Sie nun im Urzeigersinn zu laufen (oder wenn Sie gerne gegen den Strom schwimmen, dann bitte laufen Sie gegen den Uhrzeigersinn ... je nach dem, wie es Ihnen beliebt). Laufen Sie einfach oder gehen Sie schrittweise ... wenn Sie abewechseln mit dem Laufen und gehen, merken Sie alsbald, dass Ihnen beim Laufen leichter schwindelig wird, als beim Gehen. Oder? Was meinen Sie dazu?

Ja, werte Damen und werte Herren. Ich bin auch gelaufen ... nein, vielleicht gegangen. Oder wie man es immer beschreiben kann. Nein, ich hatte mir diesen Kreis nicht aufgezeichnet. Er war einfach da und manchmal ist er es immer. Kennen Sie dieses Gefühl im Kreis zu laufen? Die Aufzeichnung des Beispiels und die Durchführung macht es uns bestimmt bewusster. Irgendwann kommen wir uns blöd vor (ob wir das Beispiel nun wirklich durchführen und wir schon in dem Kreis laufen, oder ob wir nicht einmal damit anfangen) und wir steigen einfach aus. Sagen: "Nö, das mach ich bestimmt nicht mit. Ich bin doch nicht blöd." Oder ähnliches.

Werter Leser, die Umo macht es mit. Die sagt das manchmal am Schluss, wenn sie den Kreis schon Runden gelaufen ist: "Nein, ich bin doch nicht blöd, ich steig da jetzt aus." Und läuft und läuft und läuft. Dann erst steigt sie aus und sagt sich: "Mensch, war ich blöd! Mach ich nie wieder!" Und wenn sie diese Eingebung mal hat, ja dann, werter Leser, dann hat sie gelernt und macht es nicht mehr, aber steigt womöglich in den nächsten Kreis ein. Wobei diese Kreisläufe ja relativ sind. Und manchmal sind sie auch lustig. Bis dann der kleine Punkt kommt, das Problem.

Sie lesen jetzt einen Kreislauf. Weil ich möchte auf ein kleines Problem hinweisen, dass ich irgendwie rüberbringen möchte, aber noch nicht weiß, wie ich es schreiben soll. Womöglich beruht dies auf jene Tatsache, dass ich weiblichen Geschlechtes bin. Eine hervorragende Notlösung für ein Geschöpf! Das erinnert mich ans Einparken, wenn ich jemanden mitnehme und versuche in eine Parklücke mit etwa 7 m Abstand von Wagen A zu Wagen B zu nehmen und die Kunst des Revisierens stolz durchführe und nach ca 45 Minuten es geschafft habe, endlich perfekt in der Lücke zu stehen. Mit berechenbaren Abstand von ca. einem halben Meter des hinteren Wagen. Sehr wohl bemerke ich dann meinen Beifahrer, der schon ziemlich weit hinuntergerutscht neben mir sitzt (vielleicht ist das der Komfort der Sitze im Wagen?) und sich seine Hand auf der Stirn befindet wie dieses zuckende Kopfschütteln, als habe er ein Problem damit, kaum zu glauben, wie sich Umo waghalsig in die Gefahren des Einparkens stürzt. Und wie schön ist es einer Zielgruppe anzugehören und entschuldigend zu meinen: "Tut mir leid, aber ich bin weiblich."

Sowie auch die Freude von jenen Mitfahrern die vor dem Eingang des Einkaufszentrum schreien: "DAA! DAAA ist ne Parklücke frei!!" Und strahlend lächeln, den Fussmarsch zum Eingang doch nicht so weit verfolgen zu müssen als angenommen. Und Umo fährt daran vorbei. Nicht, weil die Lücke nicht hervorragend für meinen Wagen wäre, sondern weil die Lücke weniger als ... ich schätz mal 10 m beträgt und das Einparken bestimmt länger dauert als eine Stunde. Also wähle ich dann eine Parklücke irgendwo abseits des Einkaufszentrums ... ein Fussmarsch von ungefähr einer halben Stunde kann sie beinhalten, weil dort in der Botanik stellen sich sehr wenige Autofahrer hin, also genügend Platz für meine Einparkschwierigkeiten. Verdutzte Gesichter entdecke ich jedes Mal und es tauchen auch oft von selbstbewussten Mitfahrern auf, wie: "Wieso hast du das jetzt gemacht?" oder "Was soll das denn jetzt? Wir sind bei 8 oder 9 Parklücken nähe des Geschäftes vorbeigefahren?" "Parkst du das nächste Mal gleich in der nächsten Ortschaft?" Meine Antworten sind natürlich relativ eingehend auf die Fragen: "Entschuldige, ich bin weiblich." Eine tolle Ausrede, obgleich ich BESTIMMT WEISS, dass viele Frauen den kürzeren Weg des Einkaufens bevorzugen und NATÜRLICH EINPARKEN können. Aber wenn das Klischee schon ist, dann darf ich es auch anwenden.

Oi, zurück zum Kreis ... ich weiche ja vom Thema ab.

Werte Leserin, werter Leser. Ich habe eine doch sehr unerfreuliche Nachricht bekannt zu geben ... ich habe das Rauchen wieder angefangen. Jetzt ist es raus ... der Kreislauf geschlossen und ich rauche wieder. Aber es gibt was positives ... ich habe meine Kilos, die ich während meines Aufhörens auf mich genommen hatte innerhalb eines halben Jahres wieder abgelegt. Vermutlich beruht es auf die Tatsache, dass ich im Kreis gelaufen bin und diese nach und nach durch die sportliche Betätigung des Kreis gehens verloren habe.

Wie dem auch sei ... laufen wir doch einfach ein paar mal im Kreis, wenn für uns der Zeitpunkt gekommen ist, dass wir das für blöd empfinden, dann steigen wir einfach aus dem Kreislauf aus. Und vielleicht steigen wir wieder einmal in einen Kreislauf ein. Keine Ahnung. Das Leben besteht ja nicht nur aus geraden Wegen ... wäre ja öde oder?

Lüben Gruß

Umo

 

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Umo

Liebesapfel

Liebesapfel

 

Die Dämmerung der Nacht,

sie bricht herein,

das Licht ist die Macht,

im trauten Heim.

Wohl an, da draußen ist es dunkel,

Geheule, Wölfe und Gemunkel,

so finster es auch draußen ist,

im Hause brennt ein einzges Licht.

Der Schreiber schreibt und lugt oftmals,

von seinem Zettel in den Garten.

Kratzt sich die Stirn, kratzt sich am Hals,

als würd er auf etwas warten.

Verschwunden ist das leuchtend Rot,

das beschäftigt ihn, in seiner Not,

Das runde, weiche, die Gestalt,

als fände er dort einen Halt.

Sie ist so klein und nicht sehr scheinbar,

die Gestalt da draußen in dem Garten.

Doch die Aufmerksamkeit auf sie ist heilbar,

besonders ihre Taten.

Liebesapfel, Tomate fein,

zart und zierlich und so klein,

Südamerika lässt uns grüßen,

wenn wir dich so ganz genießen.

Goldesapfel zart und kostbar,

ausdauernd, stehend, kriechend.

Farbenprächtig, unbekümmert, dennoch klar,

sonderbar vergessend.

Ach Tomate, unscheinbare Frucht!

Unaufhörlich unsre Zucht,

in Erinnerung möcht ich mich laben,

von deinen köstlichen Gaben.

Sonderbare Frucht und einfach,

Hintergründe doch so viele,

ob der Schreiber Salat nun macht,

ist das doch sein einzges Ziele.

(Umo)


 

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Umo

Wie man sich einen Fli(ö)rt angelt ...

Flörts sind die wohl angenehmsten Fische, die man sich angeln kann. Aber wie? Flirts, äh, ich meine Flörts fordern ja ein doch gesundes Selbstbildnis und ein Hauch von Rafinesse. Na, ich hab mich auf jeden Fall für Sie (oder eigentlich für mich) mal hingesetzt und darüber nachgedacht, was man tun könnte, um ein bisschen flörten zu können oder vielleicht auch mehr erreicht ... oder auch nicht, das weiß ich ja nicht so genau, ich schreib ja bloß. So, gehen wir nun zu den Tipps über, die vielleicht sinnvoll oder sinnlos sind:

Tipp 3:

Besorgen Sie sich Visitenkarten, wo auf einer Seite in großen Lettern steht: I`m Single oder Ich bin Single oder nur "Single" oder ... Mensch, seien Sie da bitte auch mal kreativ! - vielleicht als Hintergrundbild ein Herzchen, aber eher dezent gehalten und auf der anderen Seite Ihr Name, vielleicht auch Kosename (Schnuckelchen oder so) und eine Kontaktmöglichkeit (Internetportal eventuell oder sowas in der Richtung). Und dann verteilen Sie es ganz einfach unter dem anderen Geschlecht oder gleichen Geschlecht, was immer Sie halt haben wollen.

Naja vorteilhaft seh ich es darin, dass man Schüchternheit beibehalten kann. Man gibt von sich etwas ab und braucht nur mehr auf Reaktionen warten und wenn keine Reaktion kommt, dann ist es auch okay, weil die billigste Variante sind ja schließlich 250 Visitenkarten im Druck (Standart glaub ich) und je mehr man braucht, desto weniger zahlt man ja.

Tipp 2:

Die Autofahrt: Im Sommer geht das bestimmt gut ... wenn es heiß ist, das Fenster unten ... und die Ampel auf rot zeigt, während daneben im Wagen ein bezauberndes Geschöpf sitzt. Man braucht nur mal schauen, ob man Blickkontakt erhaschen kann und schon könnte man erwähnen: "Toller Flitzer" oder so in die Art. Da wären wieder Visitenkarten angebracht, weil da muss es ja schnell gehen, da die Ampel bald wieder auf grün zeigt.

Tipp 1:

Der Nachbar ... eine glückliche Angelegenheit, sofern der Ehepartner zustimmt oder es den nicht gibt. Gehen Sie mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu ihrem Nachbarn rüber, läuten Sie an ... nicht zu viel und nicht zu wenig ... und setzen Sie ein charmantes Lächeln auf. Wenn Sie nicht selbst backen können, dann kaufen Sie einfach diese günstigen Jomo Rouladen oder Kuchen und servieren Sie es auf einem silbernen Tablett (ohne Verpackung) und dann sagen Sie: "Jetzt wohnen wir schon 10 Jahre nebeneinander, aber so wirklich Kaffee haben wir noch nie getrunken. Hier habe ich einen Kuchen extra für Sie/Dich gebacken. Wie wärs mal mit einer Tasse?"

 

 

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Umo

Die Spinne und der Mensch

Ein Mensch sitzt nachdenklich an einem Baum gelehnt auf einer grünen Wiese und wer weiß, ob er die Sonnenstrahlen wahr nimmt, die seine Haut sanft berühren. Der leichte Wind lässt die grünen, zarten Blätter tanzen und es scheint, als ist die Welt in Ordnung, so, wie sie ist.

Bei dem Menschen erkennen wir jedoch, dass es für ihn ganz anders scheint. Als bedrücke ihn etwas, als hätte er eine schwere Last zu tragen.


Eine Spinne krabbelt plötzich des Weges und möchte ihr Ziel fortsetzen, um zu ihr Netz zu gelangen. Ärgerlich darüber, dass der Mensch gerade ihren Weg stört, wird sie übermütig und setzt sich an sein linkes Ohr. "Was ist denn los?", fragt die Spinne und der Mensch reagiert nicht. "Jetzt komm, erzähl es mir!", fordert die Spinne auf.

Endlich ergreift der Mensch das Wort. "Niemand nimmt mich wahr, wie ich bin.", beginnt er zu erzählen. Und der Anfang drängt ihn dazu, einfach darauf los zu erzählen: "Ich fühle mich ganz klein. Jeder verlangt von mir Sachen, die mir zu groß erscheinen und vertraut man einmal im Leben anderen, wird man doch nur enttäuscht und wiederum klein gemacht. Das Leben ist schwer. Und wir fühlen sich so groß und mächtig, wenn wir über andere bestimmen können und dennoch sind wir so dermaßen kleinlich. Wir sehen materielle Dinge größer, als Mitmenschen. Und wir konzentrieren uns auf spannende Neuigkeiten von anderen, als dass wir einmal erfahren wollen, von uns selbst Neues zu erfahren. Wie kann ich dann noch Vertrauen lernen?"


Die Spinne schmunzelt, dann antwortet sie, bevor sie ihres Weges krabbelte: "Hast du nicht gerade einem kleinen Lebewesen dein Leid anvertraut? Wach auf und schau dir das Leben an, so schwer ist es gar nicht, vielleicht nimmst du es zu schwer."

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Umo

Die Birne

Die Birne

Die Birne geht des Weges und pfeift ein Lied.
Da kommt ein Apfel und pfeift mit.
Und dann kommt das Feuer und glüht sie an,
ob die Birne nun Obst sein kann?

Die Birne geht nun eifrig weiter,
mit Apfel und Feuer, die guten Begleiter.
Da stößt sie an eine Wand.
Auf die Birne drückt sich eine Hand.

So geht die Birne weiter,
Apfel, Feuer und Hand, die guten Begleiter.
Sagt aber, was ist das nun?
Hat die Birne nun mit Obst zu tun?

(Umo)

 

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Umo

Veränderung

Veränderung

 

Die Erde dreht sich behutsam,

sie kommt doch wieder dort an,

wo sie begonnen hat,

in Veränderung.

Das Jahr dreht sich behutsam,

es kommt doch wieder dort an,

wo es begonnen hat,

in Veränderung

Der Mensch geht behutsam,

er kommt doch dort wieder an,

wo er begonnen hat,

in Veränderung ...

(Umo)

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Umo

Gnade der Zeit

Gnade der Zeit

 

Als wollte die Zeit sich zeigen,

in dem Schein des Älter werdens,

mit Demut will ich ihr neigen,

ist sie das höchste Gut auf Erden.

 

Nichts größeres hab ich je gesehen,

den gnadenlosen Begleiter,

sie macht auch nichts mehr ungeschehen,

ein strategisch guter Verwalter.

 

Wir fühlen uns so oft sehr groß,

die Zeit hingegen still und leise,

in unverzüglich kleinem Maß,

doch bemerkt auf ihre eigen Art und Weise.

 

Sie schaut vorbei und zieht von dannen,

die Erinnerung, sie kehrt zu mir,

kaum hat das Leben angefangen;

neigt sich das Ende ihr.

(Umo)

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Umo

Wie verhext

Jetzt stellen Sie sich einmal vor, Sie hatten echt einen voll doofen Tag hinter sich. Alle scheinen gegen Sie zu sein und wirklich rein gar nichts funktioniert so, wie Sie es wollten. Und Sie sind eigentlich Optimist, wenn nicht die Worte Eigentlich und Aber wären und jetzt auch noch das wäre. Eine Möglichkeitsform, die sich so plötzlich drehen kann, obgleich Sie damit überhaupt nicht rechnen.

Wenn Sie einfach wegen einem Pünktchen eine Welle auslösen; aus einer Lapalie den Weltuntergang (um es als Metapher aufzuzeigen) heraufbeschwören. Kennen Sie das?

Guten Tag, werte Leserin, werter Leser,

es freut mich, Sie wieder auf meinem klitzekleinen Blog zu sehen, um mich heute gedanklich mit dem Thema zu beschäftigen: Alles ist wie verhext.

Ich senke den Kopf nach unten (okay, das mach ich auch manchmal, wenn ich mit jemand anderen spreche ... von der Größe her ist das kein Problem für mich) ... schleppe meine Füße eher hinter mir her, als wollten diese vorwärts gehen und kein Mensch der Welt scheint sich für mich zu interessieren. Alle sind mit irgend etwas beschäftigt ...

Kennen Sie diese Momente? Was kann man dagegen tun? Anbrüllen und sagen: "Jetzt bin aber ich mal dran!" Oder einfach warten ... oder sich mit sich selbst beschäftigen?

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Umo

Abnormal

Jeder will anders sein, versucht es zumindest und erwartet, dass alles der Norm entspricht. Warum?


Eine Geschichte:


Jemand hatte Geburtstag; obgleich der Ansage, es möge niemand etwas schenken, denn es will nicht gefeiert werden, hielten sich die Leute nicht daran. Es ist ja schön und soll eine nette Geste sein, dennoch zu schenken, ohne etwas zu erwarten.


Das Beste war die Beobachtung, dass bei der Gratulation vom Geburtstagskind aus immer ein nein, es wird nicht gemocht und nicht angenommen kam. Eine unerwartete Überraschung aller Beteiligten.

Die Nachrede: Hätte wenigstens so tun können, als hätt es Freude bereitet. Oder sowas tut man nicht.


Aber genau das, genau diese Situation war doch anders, nicht der Norm entsprechend und bewundernswert war auch, dass der eigenen Meinung treu geblieben wurde.


Eine wirklich bewundernswerte Reaktion, aber es wäre für andere abnormal? :)

 

 

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Umo

Ein Mensch ist wie ein Buch

Ein Mensch ist wie ein Buch ... an der Titelseite erkennst du, ob dich das Buch interessiert, anspricht, von der Optik, dem Thema. Schlägst du es auf, bekommst du vielleicht ein Inhaltsverzeichnis, weiters ein Vorwort, Begrüßung. Du lernst Themen des Buches kennen, verstehst es oder verstehst es nicht. Das heißt nie, dass das Buch für dich interessant bleibt. Und wenn du es fertig gelesen hast, hat es dir vielleicht so Spass gemacht, dass du es ins Regal legst und immer wieder raus nimmst, als guten Freund in deiner Nähe. Eins ist sicher, manchmal glaubt man, im Buch alles verstanden und gelesen zu haben, aber nimmt man es wieder zur Hand, werden wiederum neue Wörter entdeckt, die man zuvor nicht gesehen hat. Sogar ein neuer Sinn kann bei gewissen Abschnitten entstehen.



Es kann in dir Gefühle hervorrufen, die sich vielleicht nicht mit dem Gefühl deckt, was den Schreiber bewogen hatte, diese Geschichte zu schreiben. Und du kannst aus jeden der Geschichten deine eigenen Schlüsse ziehen, den Schreiber einschätzen, ihm zustimmen oder gegen seiner Meinung sein, mit dem Buch auf Reisen der Fantasien gehen oder lernen.



Und nun merke ich, dass die Metapher Ein Mensch ist wie ein Buch sowie ein Buch ist wie ein Mensch den Kreislauf wieder schließt.

Wie dem auch sei ... hmm ... wir lesen uns eben gegenseitig, wenn wir es wollen.

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Umo

Perfecte Rechtshreibung

 

 

Wehrte Damen, wehrte Heren!

Heute möchte ich Inen die perfecte Rehtschreibung vorlegen. Als Autorin ist es ja meine Pflicht, gute Rehtschreibung zu verwenden. Und Si würden mich ja ohnehin mit Feler nicht leßen können.

Wen es Sie störtt, dass Hier einige Feler rumpurzeln, dann nemen Sie bite einen roten Stift zur Hand und verbessern diese einfach. Ich danke Ihnen.

Förmlich gesehen mag es nicht sehr schön sein, Rechtschreibfeler zu entdeken oder gar Gramatikfeler. Aber was solls, solange Sie mich lesen könen ist das für mich in Ordnung. Vielleicht ist es Ihnen auch egal, da Rechtschreibung in diesem Blog eigentlich relativ egal sind. Mir zumindest.

Fehler passieren oft. Meine Güte, wen ich daran denke, wie viele Fehler ich schon gemacht habe, die oft gar keine waren oder dann doch Ansichtssache waren. Ich bin kein Perfektionist. Ich will und kann auch nie einer sein. Versuchen kann ich es schon, das es passt. Aber niemals allgemein. Wer kann das schon.

Irgendwie scheint heute ales perfekt sein zu wollen. Auch Menschen. Es ist manchmal gar ein zwanghaftes Verhalten, sich in ein Schema drüken zu wolen, damit es wie ein perfekt gemaltes Bild past. Gibt es ein perfekt gemaltes Bild? Nicht einmal Maschinen scheinen perfekt zu funktionieren. Irgendwann reizt alles mal und funktioniert nicht so, wie es zu funktionieren hat. Warum sollten wir also so funktionieren, wie es manchmal andere von uns erwarten, zu funktionieren haben? Get nicht. Und wollen wir auch gar nicht.

Libe Grüse also von einer

nicht perfekt funktionierenden, aber lebendigen

Umo

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Umo

Die Geschichte des Hausdrachens

Werter Leser, werte Leserinnen!

Da ich viel über den Hausdrachen gehört und gelesen habe - großteils von der Spezies "Prinzen", möchte ich folgende Geschichte erwähnen (HINWEIS: jeglicher Ärger von Personen, die diese Geschichte auf sich beziehen sollte, sei der Hinweis, dass diese Geschichte lediglich ein Märchen ist und es keineswegs einen wirklichen Hausdrachen gibt ... oder doch?):


Die Geschichte des Hausdrachens

Es war einmal ein junger Prinz. Er sah eine wunderschöne Prinzessin, sie war so schön und hilflos, sodass er sich in der Pflicht wieder fand, sie zu retten und zu seiner Frau zu machen. Sie hatte schönes Haar, duftete wohlwollend, er bemerkte Aschenputtel, die zur Prinzessin wurde, Dornröschen, dass er erweckte, Schneewittchen, dass er vor der bösen Königin befreite ... kurzum: der Prinz war der Held des Jahrhunderts, indem er das zierliche Wesen rettete und es zu seiner Frau machte. Er war sich siegessicher und erfüllte den Glitzern in den Augen alle Wünsche, die die Welt zu bieten hatte. Er machte Überstunden, verkaufte sein Motorrad, baute ein Eigenheim und für die Prinzessin war es eine Selbstverständlichkeit seiner Person Aufmerksamkeit zu schenken und ihn als Held anzusehen. Schließlich war er ja einer.

Jahre vergingen und immer mehr bemerkte der Prinz, dass er gefangen war. Die Wohnung wurde zum Haus, die Genugtuung von billigen Klamotten zu Markenzeichen umgewandelt, der Opel wurde zum BMW und statt 40 Wochenstunden wurden es an die 60. Und er bemerkte, dass es keine Prinzessin war, die er da von den Klauen der Kobolde gerettet hatte, sondern ein Hausdrachen, der sich einfach als Prinzessin tarnte um seinem Vergnügen freien Lauf zu lassen.

Und auch wenn diese Geschichte kein Happy End hat ... so hat es doch etwas Lernwilliges - oder? Es gibt sie noch, die wahren Prinzessinnen, die auf ihren Schuh warten, doch wählet richtig, denn nicht jeder Schuh passt jeder ... es könnte in der Tat ein Hausdrachen dahinter stecken.

Mit freundlichen Grüßen
Umo

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Sabine

Du bist nicht sparsam!

Wirtschaftliche Themen sind die haarigsten; was beweist, dass wir schon auf nem Haar daherschwimmen. Wir leben in Hülle und Fülle und sind auch schon so richtige Egoisten geworden, was das Geld betrifft. Wir bemitleiden andere, die nichts haben und erfüllen uns Träume, damit wir dann sagen können, wie schlecht es uns geht.

Und wir jammern ständig, dass alles teuer wird, wobei es schon normal ist, dass jeder einen Laptop zu Hause hat und sogar 2 Autos in der Garage. Also bitte, wo führt das hin?

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Umo

Veränderung



Die Erde dreht sich behutsam,

sie kommt doch wieder dort an,

wo sie begonnen hat,

in Veränderung.

Das Jahr dreht sich behutsam,

es kommt doch wieder dort an,

wo es begonnen hat,

in Veränderung

Der Mensch geht behutsam,

er kommt doch dort wieder an,

wo er begonnen hat,

in Veränderung ...

(Umo)

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Sabine

Männer hinterm Herd!

Die Emanzipation hat es bewiesen. Wir Frauen sind das stärkere Geschlecht. Wir können mit Dem Kochlöffel sowohl aber auch mit dem Werkzeug umgehen. Was machen wir also noch mit Männern?

Ein Vorschlag wäre, stellen wir sie hinter den Herd. Wir haben erreicht, dass die Bundeshymne uns Töchter schon grüßen lässt. Wir haben erreicht, dass wir wählen dürfen und wir haben erreicht, dass wir etwas gelten.

Männer kochen gerne. Ich kenne aus Fernsehn mehr Starköche als Starköchinnen. Jetzt gilt es nur noch, dem Mann das Nähen beizubringen, aber das hat uns Lagerfeld auch schon bewiesen, dass Männer das können.

 

Schön, dass es Veränderungen gibt. Ich bin für die Emanzipation und das soll noch nicht das Ende sein!

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Sabine

Trägst du eine Unterhose?

Heute ist es selbstverständlich: Ob Tangas, Pants, Strings, Slips, lange Unterhosen - die Unterhose ist nicht mehr weg zu denken. Aber ist sie selbstverständlich immer da gewesen?

Nein. Die Unterhose wurde erst im Mittelalter eingeführt und die nannte man Brouche. Es war weder antörnend, noch reizvoll, aber diente einem guten Zweck. Die Länge der Unterhose veränderte sich im Laufe der Zeit - das heißt, sie wurde länger. Erst 1870 wurde die lange Unterhose ins Leben gerufen. Den uns bekannten Vorderschlitz führten Sie nach dem Weltkrieg ein.

Wir Frauen trugen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts keine Unterhose, vielleicht war es für uns nicht so wichtig, eine zu haben. Früher war man eher rationell unterwegs. Doch  1840 wurde es Pflicht für uns Frauen, eine zu tragen. Die "untere Schicht" verzichtete doch noch gern auf eine (warum auch immer).

 

Ende des 19. Jahrhunderts kam die Pluderhose auf, und schon nahm das Design des Höschens seinen Lauf. Die Hose, die etwas verdecken sollte wurde von viel Stoff zu sehr wenig Stoff reduziert, vermutlich wegen Sparmaßnahmen. Der Fantasie wurde freien Lauf gelassen.

 

Welche Unterhose bist du?

http://www.testedich.at/quiz12/quiz/1108053972/Was-fuer-eine-Unterhose-bist-du

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Sabine

Die Kältewelle kommt auch zu dir!

Habt ihr euch schon die Frühjahrsjacken zurecht gerückt? Nein, oder? Es ist kälter geworden und was haben die Umweltprotagonisten erreicht? Nichts. Das Klima, wie man merkt, verändert sich stetig und es wird viel aus politischer Hinsicht, wie auch aus wirtschaftlicher um den heißen Brei geredet, aber nichts gemacht. Und wenn etwas gemacht wird, erreicht es niemals die erfolgreichsten Wirtschaftsinstitute der Welt, sondern den kleinen Bauern vom Land.

 

Was tut ihr für unsere Umwelt?

 

Es nervt mich total, wenn jeder daher leiert, wie schlimm es um die Umwelt steht und alle trotzdem die Schuld auf andere schieben.

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Umo

Wenn Fische Raucher wären ...

Werte Damen, werte Herren,

 

wissen Sie noch, als ich öffentliche Tagebucheinträge gemacht hatte, um das Rauchen zu beenden?

 

Heute habe ich unsere Guppys beobachtet und mich gefragt, ob sie sich eigentlich bewusst ungesund ernähren ...

 

Tja, ich hab es nicht geschafft, privat habe ich es jedoch immer wieder versucht.

Das Schlimme daran, ob wir es schlechte Gewohnheit, Suchtverhalten oder blöde Angewohnheit nennen, ist, dass jeder anders darauf reagiert.

 

Durch Gespräche mit Menschen habe ich auch in Erfahrung bringen können, dass jeder, der wirklich aufhören wollte, es auf unterschiedliche Art und Weise geschafft hat.

 

Wie dem auch sei habe ich mich selbst reflektiert und gemerkt, dass ich mir nicht nur abgewöhnen muss, die Zigarette zu halten, sondern auch das inhalieren des Rauches. So leicht es klingt, sind es doch immerhin 2 Sachen auf einmal. Und einige Menschen schaffen das nur hintereinander :o).

 

Ach, ich weiß es auch nicht. Viele meinen, wenn ich keinen Willen habe, damit aufzuhören, wird es nicht gelingen. Tja, das  sind eher Nichtraucher, die mir das sagen. Oder auch Menschen, die wirklich mit Recht stolz auf sich sind und nach 20 Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben.

 

Es klingt wirklich leichter, als es ist. Und verrückt ist es auch beinahe. Kein Mensch würde freiwillig, wissend, in regelmässigen Abständen auf eine heiße Herdplatte greifen, um seine Haut zu verbrennen.

 

Wie leicht ist es dann, schädlichen Rauch zu inhalieren, wissend, welche Auswirkungen hat, definitiv nach Erläuterungen suchen, warum man das tut ... was eigentlich gar keine richtigen Gründe sind (Gesellschaft? Kann man auch ohne Zigarette haben ... Nerven beruhigen? Hmm ...)

 

Ach, ich weiß auch noch nicht, wie ich das Rauchen aufhören könnte.

 

Vorgestern war ich in der Apotheke und habe mir Kaugummi geholt. Bis gestern, den 29. Juli 2011 gegen 14.00 Uhr habe ich noch geraucht. Es ist eine kurze Zeit; über den Kaugummi kann ich noch nicht viel sagen. Nur dass er gestern danach, die kurze Zeit schon beruhigt hat.

 

Bei mir wird der Kopf dann sehr voll, eine Anspannung herrscht und ich werde ziemlich wütend ... also angeblich sind das laut Apotheker und einem sehr guten Bekannten Entzugserscheinungen.

 

Durch den Kaugummi werden diese gedämpft. Heute hab ich noch keinen gebraucht. Das Verlangen war zwar da, aber ich will ihn nur in "akuten" Situationen verwenden.

 

Wo ich ein bisschen Angst habe:

 

angeblich nimmt man extrem zu, wenn man aufhört zu rauchen.

 

Ich hab jetzt so schön abgenommen ... hat jemand Erfahrung, wie man das Gewicht hält?

 

MFG

 

Umo

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